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Bereits seit frühester
Kindheit faszinierten mich Hunde und ihr Stammvater der Wolf. Leider war es
mir nicht möglich, einen eigenen Hund zu halten. Erst 1985 war ich dann in
der Lage, den ersten Hund (aus dem Tierheim) zu mir zu holen. Dieser Hund
veranlasste mich dann, mich eingehend mit dem Verhalten und der Psyche von
Hunden auseinander zu setzen, da dieser viele Verhaltensstörungen zeigte. In
den Hundevereinen konnte man mir am Anfang helfen – für das ganz normale
Gehorsamstraining reichten die Tipps und Ratschläge aus. 1996 begann ich mit
dem Studium der Tierpsychologie, welches in Deutschland leider nicht
anerkannt ist – wie übrigens alle Berufe, die mit der Ausbildung von Hunden
zu tun haben. Mein Ziel war und ist es noch immer, Hundebesitzern klar zu
machen, warum sich ihr Hund in bestimmten Situationen anders verhält, was
rassetypische Eigenschaften sind, wie am besten damit umgegangen wird. Dazu
muss man genau wissen, wo und wie der Hund aufgewachsen ist, wie er in der
Familie lebt, welche Privilegien und Pflichten er hat, wie er sich in der
Familie und beim Spaziergang verhält. Erst danach kann ein genauer
Therapieplan erstellt werden, damit die Familie besser mit ihrem Hund leben
kann. All dies sind Dinge, die mit der Ausbildung in einem Hundeverein wenig
zu tun haben. Deshalb sehe ich meine Tätigkeit auch nicht als Konkurrenz zu
Hundevereinen.
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